Im Gästeblog: Ravensburg 29.09.17

Der heutige Spieltag war der Erste in dieser noch jungen Hauptrunde, an dem wir unsere Gäste an einem Freitag empfangen durften, anstatt uns selbst durch den Freitagnachmittagsverkehr quälen zu müssen. In der Regel rechne ich am Freitagabend nicht mit sehr viel Gästeandrang, aber da ja Ravensburg nicht allzu weit entfernt liegt, hatte ich doch ein wenig Hoffnung, dass mehr als 20 Leute kommen. Angekommen an der Halle, zugegeben auch erst drei Minuten vor Anpfiff, sah ich eine recht überschaubare Gruppe Ravensburger samt Gepäck an unserer Kasse stehen. Wie ich später erfuhr, handelte sich hierbei nicht um die Besatzung des eingesetzten Busses, sondern um die B1 Crew, welche (mal wieder) mit Unterstützung ihrer Freunde aus Heidenheim anreiste.

Also ging ich mal rein und warf direkt einen Blick ins weite Rund des J-Blocks. Dort verteilten sich noch mehr Oberschwaben großzügig über die Hälfte des Blocks und jeder klammerte sich möglichst an ein Geländer. Glücklicherweise gab es davon reichlich, so musste keiner fürchten umzukippen. Zum Einlauf der Mannschaften tat sich nicht viel im Gästebereich, was ich ehrlich gesagt nicht anders erwartet hatte.

Nachdem etwa zweieinhalb Minuten gespielt waren, kamen vorher erwähnte Ravensburger, die Trommel, Fahnen etc. im Gepäck hatten, um die Ecke, und strömten zielstrebig ganz nach unten in den Gästeblock. Dort wurden dann umgehend die Zaunfahnen der „B1 Crew“ und der „Crewsaders“ ans Geländer gehängt. Somit war nun auch die aktive Szene aus Ravensburg anwesend und sie legten auch gleich los. Der etwa 25 Mann starke Haufen legte einen starken, nahezu durchgängigen Support hin, bei dem die mitgebrachten vier Fahnen und der Doppelhalter sehr oft zum Einsatz kamen.

Zeitweise wirkte der Rest der Gäste wie gelähmt und folgte dem torreichen Spiel bis etwa zur 30. Minute eher still. Als die Ravensburger Mannschaft das zweite Mal einen zwei-Tore-Rückstand ausgleichen konnten, und es ab etwa der Hälfte des Spiels 5:5 stand, sprang dann der Funke aber doch über, sodass bis zum Ende viele Gäste mehr sich am Support beteiligten.

Zusammenfassend kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, dass der Gästeauftritt heute mal richtig was fürs Auge/Ohr war. Denn ein wenig überrascht war ich dann schon, dass etwa 100 Ravensburger die beschwerliche Fahrt am Freitag durch den Feierabendverkehr auf sich nahmen. Die Autobahnen rund um Stuttgart sind ja schließlich für die zahlreichen Staus bekannt. Man hätte zwar etwas kompakter stehen können, aber das ist auch schon alles an Kritik. (FM)