Im Gästeblog: Kaufbeuren 03.10.17

Der Spielplan unserer heiß geliebten DEL2 nahm uns und unseren Gästen aus dem Allgäu die Entscheidung ab, wie man den Tag der deutschen Einheit sinnvoll nutzen könnte. Klar, wir gehen zum Eishockey. Und so fanden sich etwa 95 Anhänger der Buron Joker bei uns im eigens abgetrennten Bereich des J-Blocks ein. Staubedingt schaffte es die Busbesatzung rund um die „Jokeria“ jedoch nur ganz knapp vor Spielbeginn in unsere Halle. Aber was soll’s, hat ja noch gereicht.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass der in Kaufbeuren am 01.09. diesen Jahres neu gegründete Fanclub „Rot Gelb Buronia“, sein erstes Stelldichein in unserer Arena hatte. Freilich gehe ich davon aus, dass die Mitglieder des Clubs schon früher bei uns zu Gast waren, auch wenn ich keinen persönlich kenne. Wer sich näher dafür interessiert: Die Jungs und Mädels haben auch eine Facebookseite die man mal besuchen kann.

Aber nun zurück zum eigentlichen Thema. Der Gästebereich war wie immer ordentlich vom Rest der Kurve mittels Zaun abgetrennt und wurde gut und kompakt ausgefüllt. An Zaunfahnen war zu sehen: Ein großes Banner der „Jokeria“ und diverse kleine Zaunfahnen, darunter „ESVK“, „Sektion Stadionverbot“ und, wenn ich es richtig erkannt habe, das Stadtwappen Kaufbeurens. Mit im Gepäck waren außerdem zwei Trommeln, vier mittelgroße und sieben kleine Schwenkfahnen.

Von der ersten Minute an gaben die Gäste Vollgas, was optisch und auch akustisch gegenüber ankam. Fahnen und Trommeln waren ebenso im Dauereinsatz wie Hände und Stimmbänder. Am aktivsten waren zwar die zumeist schwarz gekleideten Gesellen rund um die Trommeln, doch im Gegensatz zu manch anderen Fanlagern hatten diese Burschen keine Schwierigkeiten, die restlichen Fans mitzureißen und zum mitmachen zu animieren. Klar, es gibt überall notorische Supportverweigerer, aber die waren hier definitiv in der Unterzahl. So wünscht man sich sein Gegenüber. Support bis zum Schluss und darüber hinaus, denn erst lange nach Spielende, selbst die Pressekonferenz war schon zu Ende, verließen die letzten bayrischen Eishockeyanhänger den Gästeblock. Man hatte noch ausgiebig die starke Mannschaftsleistung gefeiert.

Und so scheue ich mich nicht, in diesem vierten, von mir in Vertretung für IPA geschriebenen Gästeblog zu sagen, dass das ein sehr starker Gästeauftritt war, den es in dieser Saison erst mal zu übertreffen gilt. (FM)