Im Gästeblog: Frankfurt 21.02.20

Mitten in der närrischen Zeit biegt die Liga in die entscheidende Schlussphase ein und eines war nach dem desolaten Auftritt vom vergangenen Sonntag klar: Wir brauchen noch Punkte! Das hat erstmalig der Geschäftsführer der Steelers GmbH dann auch endlich erkannt, nachdem er monatelang davon geredet hatte, dass man sich mit den Play-Downs nicht beschäftigt…

Da kam der gestrige Gegner aus Frankfurt ja gerade recht. Immerhin ein Heimspiel, davon gewinnen wir ja ab und zu welche. Dumm nur, dass besagter Gegner aus der hessischen Finanzmetropole gerade einen richtigen Lauf hat, was sich ja dann gestern Abend auch nahtlos fortsetzte.

Unterstützt wurden die Löwen vom Main von immerhin 120 mitgereisten Fans. Man sollte meinen, dass eine halbseitig für Gästefans abgesperrte Kurve für diese Anzahl vollkommen ausreichend ist, immerhin stehen somit 350 Stehplätze zur Verfügung. Mitnichten aber für Frankfurt, denn es schafften tatsächlich zehn Äbbelwoi-Freaks sich in den anderen Teil der Kurve zu stellen. Kann man machen, muss man aber nicht verstehen.

Erfreulicherweise war der Fanclub „Sossenheim“ mit einen Bus angereist. Die aktive Fanszene um die „Bembel Crew“ war dagegen nur mit einem einzigen Auto am Start, hatte aber immerhin eine Trommel, zwei Zaunfahnen und zwei Schwenkfahnen eingepackt. Das war es dann eigentlich auch schon an Erwähnenswertem in Sachen Optik.

Der Support der Hessen war durchwachsen. Zumindest das, was ich am gestrigen Abend so mitbekommen hatte, nämlich vornehmlich die ersten dreißig Minuten. Man riss sicherlich keine Bäume aus, aber richtig ruhig war es im Gästesektor auch nicht. So bleibt für jeden Interessierten genügend Spielraum für die eigene Interpretation des Auftritts, denn ich möchte es an dieser Stelle bei diesen Ausführungen dann auch belassen. (IPA)

2020 [Ice-Hawks Bietigheim]