Im Gästeblog: Frankfurt 15.04.17

Es ist Samstagabend 18:00 Uhr und das erste Spiel der Finalserie 2017. Wenn man sich in der Eishalle umhört wird klar, dass die Begegnung zwischen den Steelers und den Frankfurter Löwen eindeutig das „Wunschfinale der Fans“ ist. Unter diesen Voraussetzungen war mit einem größeren Zulauf unserer Gäste zu rechnen, was auch genauso eintraf. Dreiviertel des J-Blocks und die an den J-Block angrenzenden Sitzplätze waren mehrheitlich in die Farben der Löwen gehüllt. Die geschätzte Gästezahl liegt somit bei etwa 900 bis 1000 ESClern, die sich an diesem Samstag mit 4 „normalen“ Bussen, einem Doppeldecker und zahlreichen Privatfahrzeugen auf den Weg ins Ellental gemacht haben.

Schon beim Betreten der Halle kurz vor Spielbeginn waren die Gäste vom Main deutlich im weiten Rund zu hören. Sie waren also bester Laune angesichts des bevorstehenden Duells in Bietigheim. Zum Intro kamen acht große Schwenkfahnen sowie einige kleine Fahnen und Doppelhalter zum Einsatz. Nach der großen Choreo unsererseits durch die Jungs von UCOB, haben auch die Frankfurter ihre etwa ein Drittel des Blocks große Choreo mit der Aufschrift „Hier kommt der ESC“ gefolgt von einem kleineren „Es geht ums Ganze“ über dem Gästeblock präsentiert. Am unteren Rand reihten sich insgesamt sieben Zaunfahnen aneinander. Vertreten waren hier: „Eissportclub Frankfurt“ mit „Bembel Crew“, „Schobbeklopper & Friends“, „Bomber“, „Eislöwen on Tour“ und „Overtime“. Alles in allem ein schönes Bild, welches der Gästeblock für den Betrachter abgab.

Der Support unter Anleitung zweier Trommeln war über das ganze Spiel gesehen dann aber doch eher mäßig. Obwohl kaum völlige Ruhe einkehrte, gelang es dem Gefolge rund um die Trommler doch nur sporadisch den Rest der Mitgereisten zum Mitsingen zu motivieren. Das haben wir doch schon etwas besser erlebt. Hin und wieder gelang es aber doch, so dass die Meute vom Main auch auf der gegenüberliegenden Seite zu hören war. Auch zwei bis drei große Fahnen und der ein oder andere Doppelhalter kamen während des Spiels immer wieder zum Einsatz. Fazit: Da ist noch Luft nach oben, besonders wenn so viele Leute den Weg in den Gästeblock finden.

Nicht unerwähnt möchte ich an dieser Stelle lassen, dass mit „HP“ und Tim sich zwei Bremerhavener auf den etwa 700 Kilometer langen Weg an die Enz gemacht haben, und bei uns im Block zu Gast waren. Auch den einen oder anderen Hopper aus fremden Gefilden konnte ich in der Menge ausmachen. Es war ein schöner Eishockeyabend und wir freuen uns schon auf die nächste Begegnung „unter Freunden“ hier im Ellental. (FM)