Im Gästeblog: Dresden 04.10.19

Schwer gebeutelt von den letzten Spieltagen traten am gestrigen Freitag knapp 50 Schlachtenbummler, darunter Vertreter der Blue White Crew und Outlaws Dresden, der Dresdner Eislöwen aus nah und fern die Reise nach Bietigheim an. Im nunmehr vierten Spiel unter Neutrainer Rico Rossi sollte alles anders und vor allem besser werden. Die Anreise aus Elbflorenz erfolgte in diversen KfZ unter mehr als herbstlichen Bedingungen, aber ohne nennenswerte Störungen.

Für Dresden mittlerweile typisch war der Gästeblock gut beflaggt und neben dem ligaweit bekannten Dauerschwenker gesellte sich noch die eine oder andere Fahne. Sporadisch waren auch akustische Momente zu vernehmen. Alles in allem ein akzeptabler Auftritt. Der Smalltalk mit bekannten Gesichtern der Szenen zeigte, dass hier wie da die Probleme ähnlich gelagert sind. Allein die Hoffnung wird nicht reichen diesen Zustand in den jeweiligen Szenen zu ändern.

Das Spiel lässt sich aus Sicht der Gäste auch schnell zusammenfassen. Im ersten und letzten Drittel lieferten die Eislöwen eine passable Leistung ab. Dafür ein unerklärliches und tödliches Schläfchen im Mittelabschnitt mit insgesamt drei Treffern der Hausherren.

Für das Team aus Elbflorenz wird das Eis unter den Kufen langsam gefährlich dünn. Mit nur fünf Punkten aus acht Spielen rangiert das Team aus der sächsische Landeshauptstadt punktgleich mit den Bayreuth Tigers auf dem letzten Tabellenplatz. Für die Fans der Blau-Weißen wurde neben Cheftrainer Bradley Gratton auch sportlicher Leiter Thomas Barth geopfert. Nun ist das Team um Kapitän Thomas Pielmeier kräftig gefragt, das Vertrauen der Nordkurve zurückzugewinnen. (LS)

2019 [Ice-Hawks Bietigheim]